Kompetenz auf fachlicher und menschlicher Ebene

Die Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Minimalinvasive Chirurgie 
- Zentrum für Minimalinvasive Chirurgie
- Koloproktologischer Schwerpunkt

Durch ihre ausgewiesene fachliche und menschliche Kompetenz hat die Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Minimalinvasive Chirurgie einen hohen Stellenwert in der Patientenversorgung.

Gut- und bösartige Erkrankungen des Verdauungstraktes

Im Rahmen der Viszeralchirurgie werden alle gut- und bösartigen Erkrankungen des Verdauungstraktes behandelt. Ein Schwerpunkt liegt hier im Bereich der onkologischen Chirurgie (Chirurgie der bösartigen Erkrankungen) einschließlich der operativen Metastasenbehandlung, das heißt der operativen Behandlung von Tochtergeschwülsten zum Beispiel in Leber und Lunge. Das bestmögliche Behandlungskonzept wird im Rahmen des Interdisziplinären Tumorboards individuell festgelegt.

Weitere Informationen:
Darmkrebs - Vorsorge, Behandlung, Nachsorge

Minilaparoskopie - die (fast) unsichtbare Gallenblasenoperation

Im Alter zwischen 45 und 70 Jahren haben 15 Prozent aller Männer und 30 Prozent aller Frauen Gallensteine. Die meisten Menschen mit Gallensteinen bleiben Zeit ihres Lebens beschwerdefrei. Bei jedem vierten bis fünften Gallensteinträger kommt es jedoch zu Komplikationen oder Beschwerden. Nur dann besteht die Notwendigkeit zur Operation, die seit nahezu 15 Jahren im Rahmen der sogenannten Schlüssellochchirurgie risikoarm und minimalinvasiv, d. h. mit möglichst kleinen Hautschnitten, durchgeführt wird.

Schwerpunkt Minimalinvasive Chirurgie

Bei der sogenannten Schlüssellochchirurgie handelt es sich um eine Operationstechnik, bei der große Schnitte vermieden werden. Der Arzt führt eine Videokamera und seine Instrumente über kleine Öffnungen in das Operationsgebiet ein. Durch die vorrangige Anwendung der minimalinvasiven Techniken wird die Belastung durch den Zugangsweg erheblich reduziert, mit dem Erfolg einer erheblich schnelleren postoperativen Erholung des Patienten und deutlichen Minimierung der Schmerzen. An der Chirurgischen Klinik kommt die minimalinvasive Technik bei folgenden Krankheitsbildern zum Einsatz:

Operieren ohne Narben

Im Rahmen des „Zentrums für Minimalinvasive Chirurgie" wird eine nur an wenigen Zentren durchgeführte Weiterentwicklung der minimalinvasiven Operationstechnik in Form der Needlescopic-Chirurgie (Minilaparoskopie) angewendet. Werden bei der herkömmlichen minimalinvasiven Chirurgie Instrumente mit einem Durchmesser von fünf bis zwölf Millimetern eingesetzt, die kleine Narben hinterlassen, kommen bei der Needlescopic-Chirurgie Instrumente zur Anwendung, für die nur winzige Einschnitte von zwei bis drei Millimeter Länge notwendig sind. Die kleinen Narben sind so winzig, dass sie sechs Wochen nach der Operation nicht mehr sichtbar sind.

Diese Technik kann bei Patienten angewendet werden, die nicht zu dicke Bauchdecken und keine ausgedehnten Voroperationen mit Verwachsungen haben. Durch diese Weiterentwicklung der herkömmlichen Technik werden die Belastungen für den Organismus und die Schmerzen weiter reduziert und das ästhetische Ergebnis verbessert. Eine ausgewiesene Kompetenz liegt in der kolorektalen Chirurgie (Chirurgie des Dick- und Mastdarms), die ebenfalls vorrangig minimalinvasiv durchgeführt wird. Die Vorteile der minimalinvasiven Chirurgie werden durch das Prinzip der Fast track-Chirurgie, gemeint ist hier die multimodale interdisziplinäre perioperative Behandlung zur Beschleunigung der postoperativen Erholung, verstärkt. Die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit der Medizinischen Klinik im

und dem

ermöglicht es, den Patienten in den Mittelpunkt des Behandlungskonzeptes zu stellen. Die Unfallchirurgie hat eine lange Tradition am St. Vinzenz-Krankenhaus. Ob Notfalleingriffe oder geplante Operationen, für den Patienten steht rund um die Uhr ein kompetentes Team bereit. Auch in der Unfallchirurgie finden wenn möglich minimalinvasive Operationsverfahren Anwendung. Hierdurch wird in vielen Fällen eine schnellere Belastungsfähigkeit und Mobilisation erreicht. Dadurch können Patienten schnell in den Alltag wiedereingegliedert werden. Es werden nahezu ausschließlich Implantate aus Titan verwendet, da diese die beste Gewebeverträglichkeit aufweisen, die Knochenheilung positiv beeinflussen und keine allergischen Reaktionen auslösen. Die enge Zusammenarbeit mit der Orthopädischen Klinik ermöglicht zudem eine optimale fächerübergreifende Behandlung der Unfallverletzten. Dem engagierten chirurgischen Team ist es ein besonderes Anliegen, bei der Behandlung der Patienten mit den niedergelassenen Ärzten Hand in Hand zu arbeiten, um so ein optimales Ergebnis zu erzielen.

Minilaparoskopie - die (fast) unsichtbare Gallenblasenoperation

Im Alter zwischen 45 und 70 Jahren haben 15 Prozent aller Männer und 30 Prozent aller Frauen Gallensteine. Die meisten Menschen mit Gallensteinen bleiben Zeit ihres Lebens beschwerdefrei. Bei jedem vierten bis fünften Gallensteinträger kommt es jedoch zu Komplikationen oder Beschwerden. Nur dann besteht die Notwendigkeit zur Operation, die seit nahezu 15 Jahren im Rahmen der sogenannten Schlüssellochchirurgie risikoarm und minimalinvasiv, d. h. mit möglichst kleinen Hautschnitten, durchgeführt wird.

An der Klinik für Allgemein-, Unfall und Viszeralchirurgie im St. Vinzenz-Krankenhaus wird im Rahmen des „Zentrums für Minimalinvasive Chirurgie“ seit kurzer Zeit eine Minilaparoskopie angewendet. Die (fast) unsichtbare Gallenblasenoperation wird weltweit nur an wenigen Zentren durchgeführt. Dabei handelt es sich um eine Weiterentwicklung der minimalinvasiven Operationstechnik in Form der Needlescopic-Chirurgie (Minilaparoskopie). Zur Entfernung der Gallenblase erfolgt ein zehn Millimeter-Schnitt im Schamhaarbereich, so dass auch dieser unsichtbar ist. Diese Technik kann bei Patienten angewendet werden, die nicht zu dicke Bauchdecken und keine ausgedehnten Voroperationen mit Verwachsungen haben. Durch diese Weiterentwicklung der herkömmlichen Technik werden die Belastung für den Organismus und die Schmerzen weiter reduziert und das ästhetische Ergebnis verbessert.

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St. Vinzenz Aktuell

06.06.16, 16.00 Uhr - „Patientenschule Endoprothetik“, Info-Veranstaltung für Patienten

Veranstaltungsreihe „Patientenschule Endoprothetik“ der Klinik für Orthopädie am St. Vinzenz-Kranken...

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05.09.16, 16.00 Uhr - „Patientenschule Endoprothetik“, Info-Veranstaltung für Patienten

Veranstaltungsreihe „Patientenschule Endoprothetik“ der Klinik für Orthopädie am St. Vinzenz-Kranken...

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07.11.16, 16.00 Uhr - „Patientenschule Endoprothetik“, Info-Veranstaltung für Patienten

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