Wirbelgleiten

Degenerative Spondylolisthese - Wirbelgleiten

Nach „einfachen" Bandscheibenoperationen können Abnutzungserscheinungen zu starken und andauernden Rückenschmerzen führen, die mit dem Begriff Postdiskektomiesyndrom bezeichnet werden. Eine mögliche Ursache für diese Beschwerden ist eine sog. „Instabilität": beim degenerativen Wirbelgleiten (Spondylolisthese) verschieben sich zwei Wirbel anormal gegeneinander, reiben Wirbelgelenke und Knochen aufeinander. Hier hilft oft nur eine Verblockung der benachbarten Wirbel. Bei dem sog. „T-LIF"-Verfahren werden sämtliche Operationsschritte über einen einzigen Schnitt am Rücken durchgeführt. Sind die Wirbel erfolgreich miteinander verblockt, lassen auch die Schmerzen nach (Abb.). Trotz der Verblockung von zwei oder drei Wirbeln sind die Patienten dank der Schmerzreduktion anschließend beweglicher als vorher.

Das Wirbelgleiten des 4. gegenüber dem 5. Lendenwirbel verursachte bei der 79-jährigen Patientin stärkste Schmerzen im Rücken und in den Beinen. Sie konnte nur noch wenige Meter gehen. Durch eine T-LIF"-Operation (Transforaminale Lumbale Interbody Fusion) wurde der Bandscheibenraum zwischen 4. und 5. Lendenwirbel (L4 und L5) wieder aufgedehnt und mit körpereigenem Knochen vom Beckenkamm gefüllt, um eine feste knöcherne Durchbauung zu ermöglichen. Mit Hilfe der Schrauben wurde der verrutschte 4. Lendenwirbel wieder in die richtige Position gebracht und stabilisiert. Bereits wenige Monate nach der Operation hat die Patientin wieder ein neues, schmerzfreies Leben geführt".

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