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Klinik für Radiologie

St. Vinzenz-Krankenhaus Düsseldorf

Präzise Diagnostik und moderne Verfahren


Die Klinik für Radiologie bietet eine Vielzahl modernster Verfahren zur Diagnose und Therapie. Wir setzen auf innovative Technologien und evidenzbasierte Methoden, um sowohl akute als auch chronische Erkrankungen präzise zu erkennen und gezielt zu behandeln.

Klassische Bildgebungsverfahren

Röntgenbilder ermöglichen eine schnelle und präzise Beurteilung von Knochenbrüchen, Gelenkveränderungen und Organstrukturen. Die moderne digitale Technik sorgt für eine bessere Bildqualität, beschleunigt die Befundung und minimiert die Strahlenbelastung. Besonders hilfreich ist dieses Verfahren zur Diagnose von Knochenverletzungen und Gelenkerkrankungen, ebenso wie zur Brustdiagnostik.

Die Computertomografie bietet exakte Querschnittsbilder des Körpers, die innere Organe und Knochenstrukturen bis ins Detail zeigen. Besonders in der Notfalldiagnostik ermöglicht die CT schnelle und lebenswichtige Entscheidungen bei Verletzungen oder akuten Beschwerden. Eine Kontrastmittelgabe kann zudem die Darstellung innerer Organe weiter verbessern, besonders bei Untersuchungen im Brust- und Bauchbereich.

Die MRT ist eine strahlungsfreie Methode, die besonders bei der Darstellung von Weichteilen wie Gehirn, Muskeln und Gelenken hilft. Diese Technik wird bevorzugt zur Abklärung neurologischer und orthopädischer Beschwerden eingesetzt, etwa bei Verdacht auf Bandscheibenvorfälle, Tumoren oder Gelenkerkrankungen. Auch Bauch- und Beckenorgane lassen sich hochauflösend darstellen. Die Untersuchung erfolgt in einem Magnetfeld, wobei optional Kontrastmittel eingesetzt wird, um die Diagnose zu optimieren.

Gefäßbildgebende Verfahren

Die CT- und MR-Angiografien sind hochmoderne bildgebende Verfahren, die zur Darstellung von Blutgefäßen eingesetzt werden. Diese Verfahren ermöglichen eine präzise Beurteilung der Gefäßstruktur und -funktion und sind entscheidend für die Diagnose von Erkrankungen wie Aneurysmen, Stenosen oder Gefäßverschlüssen. 

CT-Angiografie: Nutzt Röntgenstrahlen, um Querschnittsbilder der Blutgefäße zu erstellen. Ein Kontrastmittel wird intravenös verabreicht, um die Sichtbarkeit der Gefäße zu erhöhen. 

MRT-Angiografie: Verwendet Magnetfelder und Radiowellen, um Bilder von Blutgefäßen ohne Röntgenstrahlung und ohne intravenöses Kontrastmittel zu erstellen. Dieses Verfahren eignet sich besonders für Patienten mit Allergien gegen jodhaltige Kontrastmittel oder eingeschränkter Nierenfunktion. Nur selten ist die zusätzliche intravenöse Injektion von Kontrastmittel erforderlich.

Neuroradiologie

Erkennung von vor allem akuten neurologischen Erkrankungen wie Schlaganfällen, Hirnblutungen, Schädelfrakturen, Tumoren, etc.

Erweiterte und strahlenfreie Diagnostik und Verlaufskontrolle von akuten und chronischen neurologischen Erkrankungen wie Schlaganfall, Hirnblutungen, Epilepsie, Tumoren, Demenz, Hydrozephalus, Multipler Sklerose.

Diagnostik und Verlaufskontrolle von Erweiterungen (Aneurysmen), Engstellen (Stenosen) und Malformationen der hirnversorgenden Gefäße.

Darstellung von Frakturen, Tumoren, Bandscheibenvorfällen, Verschleißerscheinungen, Verkrümmungen, etc.

Spezialuntersuchungen

Für die gezielte Untersuchung von Gelenken ist die Arthrografie eine spezialisierte Technik, bei der ein Kontrastmittel direkt ins Gelenk eingebracht wird. Diese Methode erlaubt eine besonders genaue Diagnose von Schäden an Bändern, Knorpel und anderen Strukturen, etwa bei Sportverletzungen oder degenerativen Gelenkerkrankungen. Im Anschluss an die Injektion wird meist ein MRT zur genauen Darstellung des Gelenks durchgeführt.

Die digitale Myelografie ist ein spezialisiertes Verfahren zur Untersuchung des Rückenmarks und der Nervenwurzeln. Hierbei wird ein Kontrastmittel in den Subarachnoidalraum injiziert, anschließende CT-Aufnahmen machen das Rückenmark und die Nervenbahnen sichtbar. Dieses Verfahren wird häufig eingesetzt, um die Ursachen von Schmerzen, Schwäche oder Taubheitsgefühlen in den Extremitäten zu diagnostizieren. Es ist besonders nützlich bei Verdacht auf Bandscheibenvorfälle oder Verengungen des Spinalkanals, insbesondere dann, wenn ein MRT nicht durchgeführt werden kann.

CT-gestützte dreidimensionale Ermittlung der Knochendichte bei Verdacht auf Osteoporose oder zur Verlaufskontrolle. Sie erhalten einen Bericht mit Einordnung der Knochendichte nach WHO-Kriterien und konkreter Handlungsempfehlung angelehnt an die Leitlinie des Dachverbandes Osteologie.

Aufgrund der fehlenden Strahlenbelastung eignet sich die MRT gut als Vorsorge- bzw. Screeningmethode. Falls Sie bestimmte Erkrankungen ausschließen lassen möchten, z. B. weil sie bei nahen Verwandten aufgetreten sind, oder Sie unklare Symptome haben, die Sie weiter abklären lassen möchten, können wir mit Ihnen ein auf Ihre Wünsche und Bedürfnisse zugeschnittenes Untersuchungsangebot erstellen. Sprechen Sie uns an.

Interventionelle Radiologie

PRT (periradikuläre Therapie) ist eine spezifische Schmerztherapie, bei der unter CT-Kontrolle Medikamente direkt in die Nähe der Nervenwurzeln injiziert werden. Diese Methode zielt darauf ab, Schmerzen zu lindern, die durch Nervenwurzelreizungen, beispielsweise durch Bandscheibenvorfälle, verursacht werden. Die PRT kann die Lebensqualität der Patienten erheblich verbessern und oft invasive Operationen vermeiden.

Unter bildgebender Kontrolle im CT werden gezielte Injektionen vorgenommen, beispielsweise zur Schmerzlinderung im Bereich der Lenden- oder Halswirbelsäule oder der Iliosakralgelenke (ISG). Diese Verfahren helfen, Beschwerden durch Verschleißerscheinungen oder andere Erkrankungen zu lindern und größere Eingriffe zu vermeiden.

Präzise Eingriffe in verschiedenen Körperregionen unter CT-Kontrolle. Die bildgebende Kontrolle ermöglicht eine exakte Platzierung der Instrumente. Zu den häufigsten Anwendungen gehören die Drainage von Abszessen und die Durchführung von Biopsien.

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