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Im Notfall 112 wählen

Im medizinischen Notfall erreichen Sie uns Tag + Nacht über unsere Notaufnahme. Bei lebensbedrohlichen Notfällen rufen Sie den Notruf 112.

Bei nicht dringlichen Erkrankungen, planbaren Untersuchungen oder länger bestehenden Beschwerden sollten Sie sich zunächst an Ihre Hausarztpraxis oder an den ärztlichen Bereitschaftsdienst (Telefon 116 117) wenden. So helfen Sie mit, die Notfallmedizin in der Notaufnahme für schwer erkrankte Patientinnen und Patienten freizuhalten.

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Klinik für Anästhesie + Intensivmedizin

St. Vinzenz-Krankenhaus Düsseldorf

Unser Leistungsspektrum
Schnelle Genesung dank moderner Medizin

Die Klinik für Anästhesiologie begleitet Patientinnen und Patienten vor, während und nach operativen Eingriffen. Neben modernen Narkoseverfahren umfasst unser Leistungsspektrum die präoperative Beratung, die postoperative Überwachung, die Schmerztherapie sowie die intensivmedizinische Versorgung.


Leistungen

Unter „Prämedikation“ – oft auch Narkosevorgespräch genannt -  verstehen wir die Besprechung von für die Narkose relevanten Vorerkrankung, die Festlegung des Anästhesieverfahrens und die Aufklärung über damit verbundene Risiken und ggf. Alternativen. Dieses Gespräch findet, außer bei Notfällen, spätestens am Vortag der Operation statt. Idealerweise kann das Gespräch aber im Rahmen der prästationären Vorbereitung stattfinden, also in einem gemeinsamen Termin mit der OP Vorbereitung unserer operativen Kolleginnen und Kollegen. Die Unterlagen, insbesondere den Anästehsie Fragebogenfür dieses Gespräch erhalten Sie von der operativen Klinik. Bringen Sie bitte den möglichst vollständig ausgefüllten Fragebogen, einen Medikationsplan und wenn möglich aktuelle Befunde von Ihrem Hausarzt mit – so geht es schneller für Sie und auch für alle anderen Patienten. In einigen Bereichen haben wir bereits auf eine digitale Dokumentation umgestellt und bitten Sie, unseren Fragebogen auf einem Tablet Computer auszufüllen.

Unklare Fragen werden in dem späteren Gespräch mit der Anästhesistin oder dem Anästhesisten besprochen.  selbstverständlich besteht für Sie die Möglichkeit in diesem Gespräch, noch offene Fragen in Zusammenhang mit der Anaesthesie zu klären.

Zu Ihrer Sicherheit kann es in Einzelfällen vorkommen, dass zusätzliche Untersuchungen durchgeführt werden oder Sie einem anderen Fachgebiet (z.B. Innere Medizin) zur konsiliarischen Untersuchung vorgestellt werden, um Ihren Allgemeinzustand besser beurteilen zu können und gegebenfalls durch ergänzende Medikation Ihren aktuellen Gesundheitszustand bessern zu können.

Die Anaesthesistin bzw. der Anaesthesist ordnet für den Operationstag auch an, welche Medikamente Sie aus Ihrer Dauermedikation weiternehmen sollen und welche für den Operationstag abgesetzt werden. Gelegentlich werden noch weitere Medikamente angeordnet. Ausserdem weden Sie über Nüchterheitszeiten aufgeklärt. Wir verfolgen hierbei ein modernes Konzept, dass möglichst kurze Nüchternheitszeiten insbesondere für Flüssigkeiten vorsieht. Insbesondere am OP Tag dürfen viele Patientinnen und Patienten trinken, bis sie in den OP abgerufen werden. Im Vorgespräch werden auch diese Details besprochen.

Unsere Anästhesieabteilung begleitet Sie vor, während und nach operativen Eingriffen und sorgt für Ihre maximale Sicherheit und die Behandlung Ihrer Schmerzen. Unser Team aus erfahrenen Fachärztinnen und Fachärzten wählt in einem gemeinsamen Gespräch mit Ihnen das passende Narkoseverfahren aus.

Mit Blick auf eventuell bereits bestehende Vorerkrankungen werden sowohl die Vollnarkose (Allgemeinanästhesie) als auch diverse Regionalanästhesieverfahren (Betäubung von einzelnen Regionen des Körpers) angeboten. 

  • Bei der Vollnarkose werden Bewusstsein und Schmerzempfinden während der Operation vollständig ausgeschaltet. Moderne Überwachungsmethoden gewährleisten dabei eine kontinuierliche Kontrolle aller wichtigen Körperfunktionen. 
  • Regionalanästhesieverfahren ermöglichen eine gezielte Betäubung einzelner Körperregionen, beispielsweise durch rückenmarksnahe Verfahren oder Nervenblockaden der entsprechenden Körperpartien.

Diese Methoden können allein oder in Kombination mit einer leichten Sedierung eingesetzt werden und bieten oft Vorteile, wie eine schnellere Erholung und eine effektive postoperative Schmerztherapie. Je nach Operation bieten wir ebenso Regionalanästhesie-Verfahren an, bei welcher die Motorik im Anschluss an die Operation unbeeinträchtigt bleibt.

Ein besonderer Schwerpunkt unserer Abteilung liegt auf der persönlichen Beratung, der individuellen Risikoabwägung sowie einer umfassenden Schmerzbehandlung vor und nach dem Eingriff. Unser Ziel ist es, Sie medizinisch sicher und menschlich einfühlsam durch die gesamte Behandlung zu begleiten.

Unser primäres Ziel ist es, Ihnen eine sichere und schmerzarme Übergangsphase nach Narkose und Operation zu gewährleisten. Wenn Sie nach der Operation aus der Narkose erwacht sind, werden Sie hierfür zur Überwachung in unseren Aufwachraum verlegt. 

In diesem Funktionsbereich werden Sie kontinuierlich von speziell geschultem Anästhesiepflegepersonal und Anästhesisten überwacht und stabilisiert, bis Sie so fit sind, dass Sie auf Ihre Normalstation verlegt werden können.

Über moderne Medizintechnik kontrollieren wir permanent Ihre Herz-Kreislauf-Funktion, die Sauerstoffsättigung und den Blutdruck. Eine individuelle, bedarfsgerechte Schmerzmedikation beginnt sofort nach dem Erwachen und wird im Aufwachraum weiter kontinuierlich angepasst. 

Wir kontrollieren engmaschig Ihr Bewusstsein, Ihre Atmung, ggf. die Urinausscheidung und die Operationswunden. Sobald Sie ausreichend wach sind, dürfen Sie auch sofort trinken.

Die Verweildauer im Aufwachraum richtet sich nach Art des Eingriffs, dem gewählten Narkoseverfahren und Ihrem individuellen Erholungsprozess.

In der Regel werden Sie 1-3 Stunden bei uns im Aufwachraum betreut.

Die Verlegung auf die Normalstation erfolgt nach medizinischen Kriterien und der abschließenden Beurteilung durch den zuständigen Anästhesisten.

Wir kümmern uns darum, dass Ihr Genesungsprozess nach einer Operation so schmerzarm wie möglich verläuft.

Dazu erstellen wir bereits im Rahmen des Anästhesie-Vorgesprächs ein individuelles Konzept. Vollnarkose und Regionalanästhesie sowie eine Kombination aus beidem ermöglichen eine schmerzfreie Operation. Auch nach der Operation benötigen die meisten Patienten noch Schmerzmittel und Medikamente gegen Übelkeit.

In der Akutschmerztherapie werden zusätzlich patientenkontrollierte Schmerzpumpen eingesetzt. Patienten können selbständig per Knopfdruck kleine Gaben von Opioiden abrufen, um eine schnelle Schmerzlinderung zu erreichen. Die Medikamente gelangen über einen Venenzugang in den Blutkreislauf.

Außerdem kommen Lokalanästhetika-Pumpen zum Einsatz, die an zuvor gelegte Regionalanästhesie-Katheter angeschlossen werden. Patienten können selbst die Betäubung eines Nervens mit der Gabe eines Lokalanästhetikum herbeiführen, z.B. vor der geplanten Krankengymnastik. 

Um Sie so gut wie möglich zu behandeln, brauchen wir Ihre Mitarbeit. Wir werden Sie regelmäßig bitten, die Schmerzintensität in Zahlen von 0 = gar kein Schmerz bis 10 = stärkster vorstellbarer Schmerz anzugeben, damit wir Ihre Behandlung anpassen können.

Bei Operationen kommt es nur sehr selten zu unerwarteten, großen Blutverlusten. Bis zu einem Blutverlust von einem Liter reicht in der Regel die Behandlung mit einer Salzlösung als Infusion aus, nur bei größerem Blutverlust ist die Gabe von Blut notwendig. 

Bluttransfusionen gelten heute als sehr sicher. Dennoch sind wir mit der Übertragung von Blutprodukten zurückhaltend und richten uns dabei nach den Richtlinien Hämotherapie der Bundesärztekammer. So konnten wir in die Anzahl der Bluttransfusionen in den letzten 10 Jahren nahezu halbieren: Von 1926 Bluttransfusionen im Jahr 2012 sank die Anzahl der transfundierten Blutkonserven auf 1001.

Möglich wurde dies durch eine Vielzahl von Maßnahmen, die unter dem Begriff „Patient Blood Management“ zusammengefasst werden: minimalinvasive Operationstechniken mit geringerem Gewebetrauma und Blutverlust, Diagnostik und Therapie einer bislang unbekannten Blutarmut vor der Operation (präoperative Anämiediagnostik), weniger Blutentnahmen sowie die Aufbereitung und Transfusion des patienteneigenen Blutverlustes (maschinelle Autotransfusion). 

Benötigte Unterlagen für das Anästhesievorbereitungsgespräch

  • Befunde Ihres Hausarztes oder Facharztes
  • einzunehmende Medikamentenlisten
  • Patientenausweise wie Allergiepass, Anästhesieausweis
  • Schrittmacherpass etc. 
  • Unterlagen, die Ihren Gesundheitszustand betreffen

Intensivpflege
St. Vinzenz-Krankenhaus


Unsere spezialisierte Intensivpflege gewährleistet die kontinuierliche Betreuung kritisch kranker und postoperativer Patientinnen und Patienten auf höchstem fachlichen Niveau. Erfahren Sie unter Pflege + Therapie mehr über unser pflegerisches Konzept, die Qualifikation unseres Teams und die Versorgung auf der Intensivstation.

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