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Klinik für Orthopädie

St. Vinzenz-Krankenhaus Düsseldorf

ROBOTERUNTERSTÜTZTE CHIRURGIE

Eine faszinierende Entwicklung der Medizintechnik ist die Entwicklung robotischer Assistenzsysteme. Einer der ersten chirurgischen Roboter hieß Aesop® (Computer Motion, USA); das Modell Aesop 1000® erhielt 1993 in den USA die behördliche Zulassung der Food and Drug Administration (FDA). Es gab mehrfach Verbesserungen und Varianten, wie Zeus® oder Hermes®.


WAS IST EIN OP-ROBOTER

Chirurgische Roboter sind hochgenaue mechanische Arme, die Computergestützt von einem Operateur gesteuert werden. Selbsttätig operierende Roboter gibt es bisher nicht. Die meisten Systeme arbeiten interaktiv mit dem Chirurgen. Dabei führt der Chirurg das Instrument während der Roboter seine Bewegungen optimiert und absichert, indem er z. B. Zittern der Hand ausgleicht oder das Verlassen eines definierten OP-Feldes verhindert.


ANWENDUNGSGEBIETE

Zwischen 1985–2007 wurden mehr als 200 robotische Assistenzsysteme von verschiedenen Universitäten und Forschungsinstituten entwickelt, praktisch noch experimentelle Geräte. Nach manchen Rückschlägen etablieren sich robotische Assistenten zunehmend im OP-Saal.  Seit einigen Jahren revolutioniert die roboterassistierte Chirurgie die Orthopädie, wo vor allem beim Hüft- und Kniegelenkersatz eingesetzt wird. In der urologischen Chirurgie, speziell bei Prostata-Operationen z.B. wird sie heute gegenüber herkömmlichen Techniken bevorzugt. Weitere wichtige Einsatzgebiete sind die viszeral- und die gynäkologischen Chirurgie,Neurochirurgie am Gehirn, die HNO- und die Kieferchirurgie.


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