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Bei nicht dringlichen Erkrankungen, planbaren Untersuchungen oder länger bestehenden Beschwerden sollten Sie sich zunächst an Ihre Hausarztpraxis oder an den ärztlichen Bereitschaftsdienst (Telefon 116 117) wenden. So helfen Sie mit, die Notfallmedizin in der Notaufnahme für schwer erkrankte Patientinnen und Patienten freizuhalten.

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Weniger Kopfschmerzen - mehr Lebensfreude
Zentrum für Schmerzmedizin (Schmerztagesklinik)

Über 70 % der Menschen leiden unter Kopfschmerzen, speziell Migräne und Spannungskopfschmerzen. Bei gelegentlichem Auftreten können die Kopfschmerzattacken durch die Einnahme von frei verkäuflichen Schmerzmitteln gut behandelt werden. Kommt es aber zu einer Zunahme der Kopfschmerztage und zu einer zunehmenden Beeinträchtigung der Lebensqualität sowie der beruflichen Leistungsfähigkeit, reicht die alleinige Behandlung mit Medikamenten nicht mehr aus.

Stresshafte Lebensereignisse, aber auch die Art der Stressverarbeitung stellen ein Risiko für eine Chronifizierung von Kopfschmerzen dar. Versuchen die Betroffenen stets weiter „zu funktionieren“, kann dies durch Überbelastung und Erschöpfung eine Zunahme der Kopfschmerzattacken zur Folge haben. Weiterhin kann die Beeinträchtigung der Lebensführung zu einer depressiven Stimmung und Ängsten führen, die die Empfindlichkeit der schmerzverarbeitenden Systeme im Gehirn weiter erhöhen können.

Ziele der Behandlung stellen die Reduktion der Häufigkeit sowie Schwere der Kopfschmerzen, eine Verbesserung der Schmerzbewältigung, die Verminderung kopfschmerzbedingter Beeinträchtigungen im Sinne einer Verbesserung der Lebensqualität und des Funktionsniveaus dar. Auch die Reduktion bzw. Optimierung des Schmerzmittelgebrauchs spielt häufig eine Rolle.


Infos

Vor Aufnahme in die Kopfschmerzgruppe erhalten sie einen Termin für eine eintägige Schmerzdiagnostik. In dieser werden sie ärztlich, psychologisch und physiotherapeutisch untersucht, ggf. können danach noch ergänzend Zusatzuntersuchungen, die wir für notwendig erachten, von uns empfohlen werden.

Bei der Behandlung legen wir ein bio-psycho-soziales Krankheitsverständnis zugrunde, welches neben neurobiologischen Grundlagen der Kopfschmerzerkrankung auch psychosoziale Faktoren bei der Entstehung und Aufrechterhaltung von Kopfschmerzerkrankungen und ihre Folgen im privaten und beruflichen Umfeld berücksichtigt. Auf diese Weise ist es uns möglich, Ihre Kopfschmerzen und Ihre Lebensumstände in der Therapie zu berücksichtigen.

Die Kopfschmerztherapie wird teilstationär durchgeführt und findet in einer Gruppe von acht Personen statt, die die Therapie gemeinsam beginnen und beenden.

Sie kommen vier Wochen lang ganztags von Montag bis Freitag zu uns und fahren am Nachmittag wieder nach Hause.

Nach Behandlungsende kommt die Gruppe noch einmal nach drei Monaten für mehrere Stunden zusammen, um sich über die Umsetzung der erlernten Strategien im Alltag auszutauschen.

  • Wissensvermittlung zu verschiedenen
  • Kopfschmerzarten
  • Vermittlung/Anwendung von nicht-medikamentösen und medikamentösen Strategien der Prophylaxe und Akutbehandlung
  • Einführung in Entspannungsverfahren
  • psychologische Einzel- und Gruppentherapie
  • Stressbewältigungstraining
  • medizinische Behandlung
  • Funktions- und Bewegungstherapie
  • Physiotherapie
  • Ausdauertraining (Nordic Walking)
  • Biofeedback
  • Ernährungsberatung