Unter der Leitung von Prof. Dr. Christoph Schnurr und Prof. Dr. Christian Lüring, Chefärzte der Endoprothetikzentren der Maximalversorgung im St. Vinzenz-Krankenhaus Düsseldorf und im Klinikum Dortmund, bringt das Symposium hochkarätige Referenten und Teilnehmer zusammen. Neben aktuellen wissenschaftlichen Entwicklungen stehen auch die durch die Krankenhausreform in Nordrhein-Westfalen angestoßenen strukturellen Veränderungen für Klinikalltag und Weiterbildung auf dem Programm. „Wir freuen uns auch dieses Jahr so hochkarätige Teilnehmer gewonnen zu haben“, so Prof. Schnurr. „Die spezialisierte Versorgung der Gelenke spielt eine immer größere Rolle. Unsere Patienten möchten nach Verletzungen oder auch im Alter beweglich und aktiv bleiben. Fortschrittliche Operationsverfahren ermöglichen präzise Eingriffe, bedürfen aber auch einer kontinuierlichen Weiterbildung und eines stetigen Austauschs. Das Gelenksymposium bietet uns eine wertvolle Gelegenheit, praktische Erfahrungen auf jeglichen Gebieten auszutauschen.“
Die Klinik für Orthopädie am St. Vinzenz-Krankenhaus setzt bereits seit 2020 erfolgreich Robotik am Kniegelenk ein und zählt zu den führenden Anwendern dieser Technologie in Deutschland. Mit inzwischen rund 2.300 endoprothetischen Eingriffen jährlich und zwei Mako-Robotern für die robotergestützte Implantation von Knie- und Hüftprothesen ist die Klinik ein Vorreiter auf diesem Gebiet. Das Gelenksymposium bietet nicht nur eine Plattform für Expertenaustausch und Wissensvermittlung, sondern auch die Möglichkeit für interessierte Orthopäden und Unfallchirurgen, EPZ Haupt- und Senioroperateure, sich über innovative OP-Techniken zu informieren und zu vernetzen. Die Veranstaltung ist von der Ärztekammer Nordrhein mit 8 Fortbildungspunkten (Kategorie A) zertifiziert und von ClarCert als Fortbildungsveranstaltung für Haupt- und Senioroperateure anerkannt. Anmeldung und weitere Informationen unter: www.gelenksymposium.nrw.
Warum spezialisierte Gelenkchirurgie heute so wichtig ist
Prof. Dr. Christoph Schnurr und sein Team setzen auf modernste technische Unterstützung im OP: Seit 2020 wird hier Robotik am Kniegelenk eingesetzt, um Patientinnen und Patienten zu einem schmerzfreieren Leben zu verhelfen. Inzwischen unterstützen zwei Mako-Roboter der Firma Stryker die Hauptoperateure. Das Zusammenspiel zwischen Mensch und Maschine sowohl in der OP-Planung als auch -Durchführung führt zu einer hochpräzisen Einpassung des Implantats. Diese Technologie wird nur in wenigen orthopädischen Zentren in Deutschland eingesetzt.
Die Klinik für Orthopädie führt inzwischen rund 2.300 endoprothetische Eingriffe pro Jahr durch. Damit gehört das St. Vinzenz-Krankenhaus zu den leistungsstärksten Endoprothetik-Standorten der Region. Die hohe OP-Routine führt nachweislich zu weniger Komplikationen und erheblich weniger Nachoperationen. Die Klinik wurde von der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie (DGOOC) als erste Klinik in Düsseldorf als Endoprothetikzentrum der Maximalversorgung ausgezeichnet und ist inzwischen erneut erfolgreich rezertifiziert worden.
Laut den Daten des Endoprothesenregisters Deutschland (EPRD) gehört das Endoprothetikzentrum bei der Komplikationsrate zu den besten 5 Prozent in Deutschland. Neben der hohen Eingriffserfahrung und der modernen technischen Ausstattung setzt die Klinik auf standardisierte Behandlungsprozesse und eine strukturierte Patientenbegleitung. Mit dem eigens entwickelten Programm „endoMOVE“ werden Patientinnen und Patienten von der Vorbereitung über den stationären Aufenthalt bis zur Nachsorge begleitet. Die Mobilisation beginnt in der Regel bereits am Tag der Operation, das künstliche Gelenk ist meist direkt belastbar.
Die aktuellen Entwicklungen in der Gelenkchirurgie machen den interdisziplinären Austausch dabei besonders wichtig. Das Symposium widmet sich deshalb neben der Endoprothetik auch gelenkerhaltenden Verfahren. Dazu gehören unter anderem die Knorpeltherapie, korrektive Osteotomien und die differenzierte Indikationsstellung arthroskopischer Techniken. Auch die unterschiedlichen Alignmentstrategien in der Knieendoprothetik und deren technische Umsetzung werden diskutiert. Ergänzt wird das wissenschaftliche Programm durch interaktive Falldiskussionen mit konkreten Lösungsansätzen.

























































































